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Swing’s the Big Thing– genau das beweisen Zimi’s Hot Swing Thing auf ihrer neuen Platte. Als ob jemand wild durcheinander die Knöpfe eines Jukebox-Schaltpultes drückt, ertönen aus dem Lautsprecher-Kasten die unterschiedlichsten Geschichten aus der weiten Welt. Vom blauen Himmel handeln sie, von Grossstadt-Stress,  einer Eisenbahnreise von Baltimore nach Chattanooga, Hipster Bärten mit Hygiene-Problemen und der Pariser Douce Ambiance. Zurück in Bern erzählen zwei Songs vom grünen Fluss und von Walzer-Tanzenden im Beaumont-Quartier. My Jukebox schlägt eine Brücke von den Good Old Times of Swing in die Gegenwart, wie man in Zimi’s Eigenkompositionen und raffinierten Arrangements hören kann. Diverse Gastmusiker haben dem Album zusätzliche Klangfarben verliehen: Pip „Le Bonvivant“ verströmt mit seinem Accordeon französisches Flair, Nicole Eggenberger singt sich mit der Attitude einer Jazz-Diva durchs Album, während Fritz Lersch im Titelsong als Crooner an Frank The Voice Sinatra erinnert. Daniel Woodtli spielt gewohnt lyrisch mit seinem Flügelhorn, Rolf Häsler’s Klarinette erinnert an den New Orleans Jazz der 1920er Jahre, und Peter Stüdeli’s Klavierspiel bringt das Album zurück in die Modern Sounds of Pop Music. Als letzter Gast wurde kurzfristig der Cowboy Handsome Hank aus Zürich eingeflogen, er singt mit samtener Stimme und Südstaaten-Feeling seine eigenen Lyrics zu Zimi’s „Green Green River“.

Die Rhythm Section mit Andreas Bugs an der Gitarre, Hans Ermel am Bass und Michael Leuenberger am Schlagzeug kurvt gewohnt souverän durch die Swing-Nummern dieser abwechslungsreichen und doch sehr homogenen Jukebox!

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Im Februar 2016, nach zahlreichen Konzerten, ging die noch junge Band ins Studio und nahm ihre erste Vinyl Single auf. Die Eigenkomposition „Stompin’ à la Fontaine“ gibt es in zwei Versionen zu hören:  

1. als Electro-Swing Version mit diversen Gastmusikern (Trompetenvioline & Klarinette & Trompete & Gitarre & Piano & Bass & Drums & Programming) auf der A-Seite, 

2. als akustische Version (Violine & Gitarre & Bass) auf der B-Seite der Vinyl Single.

Alter Swing wird ungefähr seit den 1990er Jahren mit modernen Club-Sounds kombiniert & gesampelt. Die Idee der direkten Gegenüberstellung des gleichen Stücks in zwei so unterschiedlichen Versionen reizte uns sehr – einmal als akustisches Trio live eingespielt, das andere  Mal üppig instrumentiert und im Studio über einen längeren Zeitraum entwickelt und produziert. 

Die Zusammenarbeit mit Tontechniker und Schlagzeuger Simon Fankhauser war äusserst inspirierend. Die Gastmusiker Daniel Woodtli an der Trompete, Rolf Häsler an der Klarinette und Peter Stüdeli am Elektro-Piano und als  Soundtüftler verliehen dem Song völlig neue Klänge und Grooves!

Der Videoclip wurde mit drei Tanzpaaren gedreht bei diversen Berner Brunnen, die Choreographie stammt von der Berner Swingmachine Lady Lisa Minder.